Im November lief die Verlosung unserer neuen Dynamik-Allzweckwaffe Transpressor bei proaudio.de. Am Ende war Andreas Hagen der Glückspilz und bekam einen Transpressor nach Haus beziehungsweise in‘s Studio geschickt.

Andy Hagen Mastertone Gewinner der Transpressor Verlosung bei proaudio.de

Unser Glück war dabei, Andreas Hagen kennenzulernen: ein Vollblutmusiker, der wie so viele von uns von Kindesbeinen an Musik macht und – wir sehen da einen eindeutigen Zusammenhang – ein angenehmer und witziger Zeitgenosse ist.

Hier ein kurzes Gespräch mit Andy über seine ersten Eindrücke vom Transpressor … und so.

SPL: Moin Moin, Andy. Was treibst Du denn so in der Musikszene?

A. H.: Ich spiele seit ca. 35 Jahren Gitarre und Bass und neuerdings auch wieder Schlagzeug. Von Anfang an war ich in den Bands auch zuständig fürs Recording, so habe ich die ganze Entwicklung vom 4-Spur-Kassettenrecorder bis zur modernen DAW hautnah miterlebt.

Ich habe auch einige Zeit als Studiogitarrist gearbeitet, wobei ich mir von den Tontechnikern Einiges abschauen konnte. Inzwischen habe ich mein eigenes Tonstudio und etliche Bands aufgenommen und wenn ich Zeit habe, arbeite ich aus Spaß an der Sache an eigenen Projekten.

Meine Referenzen sind ganz einfach aufgezählt: unter denen, mit denen ich NICHT zusammengearbeitet habe, sind alle Größen des Musik-Business vertreten.

SPL: Respekt! Die Größten finden ja alle gut, daher können es nicht auch die Besten sein. Hast Du Dich denn in der Studioarbeit irgendwie spezialisiert?

A. H.: Nein, ich nehme praktisch alles auf, was mir unter die Finger kommt. Vom Didgeridoo bis zur Violine, vom Schlager über Death Metal bis Punk.

SPL: Schön, wenn einem so viel unter die Finger kommt!

A. H.: Allerdings. Und dafür brauche ich sehr flexible Geräte. Ich arbeite übrigens seit Jahren mit dem Channel One Aufnahmekanalzug, weil ich damit sehr unterschiedliche Instrumente aufnehmen kann. Selbst an der Snare macht das Teil ‘nen guten Job – und Gesang oder Akustikgitarre sind sowieso ‘ne leichte Übung für den Channel One.

SPL: Und wie geht‘s dann weiter – analog oder in den Rechner?

A. H.: Ich habe früher mit reichlich Outboard-Eqiupment gearbeitet. Vor fünf Jahren habe ich mich allerdings entschieden, “in the Box” zu mischen. Tja … und nun gewinne ich den SPL Transpressor, der mich die Entscheidung überdenken lässt.

SPL: Ja wie jetzt – ein Gerät bringt doch nicht das ganze Konzept in‘s Wanken?

A. H.: Inzwischen gibt es ja Plug-ins wie Sand am Meer. Ihr habt ja auch schon die eigene Serie am Start. Warum sollte man also jetzt noch Outboard-Prozessoren benutzen? Nun, weil sie in meinen Ohren tatsächlich angenehmer und organischer klingen. Außerdem lädt der Transpressor zum Experimentieren ein. Es macht ganz einfach Spaß an den Reglern zu drehen und so probiert man viel mehr aus. Sehr schön ist auch, dass man mit dem Parallel-Mix-Regler das Originalsignal mit dem bearbeiteten Signal schon im Transpressor mischen kann. In der DAW kann das mit dem Routing schon recht aufwändig werden, am Transpressor dreht man einfach an einem einzigen Knopf.

SPL: Was sagst Du zu den zwei Transpressor-Komponenten Kompressor und Transient Designer?

A. H.: Der Kompressor kann von der vorsichtigen, unhörbaren Kompression bis zu extremen Effekten eigentlich alles, was das Herz begehrt. Mit der Parallel-Mix-Funktion kann man nun extreme Einstellungen benutzen und sie mit dem Originalsignal mischen. Das hat mir vor allem an der Snare gefallen, so kann sie dann gleichzeitig sehr fett und doch noch natürlich klingen.

Der Transient Designer ist neben Snare, Bass-Drum und Akustikgitarre auch an ‘nem Ride-Becken richtig klasse. Wenn es einen zu starken Rauschteppich erzeugt, kann man mit einem Dreh den „Ping“ nach vorne holen – aber natürlich auch umgekehrt. Hat es zuviel Attack, dann kann man das Rauschen mehr in den Vordergrund stellen. Wenn man sich an so ein Werkzeug erstmal gewöhnt hat, dann mag man ohne einfach nicht mehr arbeiten.

SPL: Und was gefällt Dir nicht?

A.H.: Schade ist, dass der Netzschalter auf der Rückseite ist. Da bleibt nur ‘ne schaltbare Steckdose, sonst müsste ich jedes Mal unter den Tisch kriechen, um den Transpressor einzuschalten.

SPL: Wir platzieren den Schalter auf der Rückseite, um ihn in direkte Nähe zum Netzteil zu bringen. So müssen wir die 230-Volt-Spannungsleitung nicht durch die gesamte Gerätetiefe führen und schließen Brummeinstreuungen aus. Und eine gute Schaltdose- oder leiste, idealerweise mit zusätzlicher Absicherung, ist in vielen Fällen sowieso empfehlenswert.

A. H.: Aha. Na, wenn Ihr nochmal etwas zu verschenken habt, dann sagt Bescheid. Vielleicht gewinne ich dann den Frontliner icon biggrin Gewinner der Transpressor Verlosung bei proaudio.de

SPL: OK, polier schonmal Deine Schaltleiste.

A. H.: … ich brauche einen Praktikanten.